Wasserpark soll modernisiert und Teil der Stadtwerke Starnberg werden

[THEMEN: Tim Weidner | SPD Starnberg ]
Foto: Wasserpark Starnberg

Mit Nachdruck soll die Stadt Starnberg den Aufbau einer eigenen Kommunalversorgung vorantreiben. Hierzu ist, nach Meinung der SPD-Stadtratsfraktion, die Gründung von eigenen Stadtwerken anzustreben. Neben der Übernahme des Stromnetzes und dem Aufbau einer Nahwärmeversorgung soll eine Eingliederung des Wasserwerks sowie des Wasserparks in die künftigen Stadtwerke Starnberg erfolgen.

Nach den Vorstellungen der Sozialdemokraten kann der Wasserpark im Anschluss als modernisiertes Familien- und Sportbad mit Saunalandschaft in eine gute Zukunft geführt werden. "Wir gehen davon aus, dass durch eine technische und wirtschaftliche Verflechtung der steuerliche Querverbund genutzt werden kann", so Fraktionsvorsitzender Tim Weidner. Die erwarteten Verluste des Wasserparks können dann mit Gewinnen, beispielsweise bei der Energieversorgung, verrechnet werden. In einem Antrag fordert die SPD, die Chancen und Risiken bei einer Modernisierung des Wasserparks im Rahmen eigener Stadtwerke gutachterlich zu untersuchen. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob in einem weiteren Schritt das Thermalwasser eines Starnberger Geothermieprojekts genutzt werden kann.