Bildung
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Die Würfel sind gefallen: Der Kreisausschuss hat auf Antrag der SPD den Auftrag zur Erstellung eines Schulentwicklungsplans für die weiterführunden Schulen im Landkreis Starnberg auf den Weg gebracht. In diesem Zusammenhangi sollen auch die Chancen und ein möglicher Standort für eine Berufsober- und Fachoberschule (BOS und FOS) untersucht werden.
In einem Antrag fordert die SPD-Kreistagsfraktion, dass der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München durch den Kreistag mit der Ausarbeitung eines Schulentwicklungsplanes für die weiterführende Schulen im Landkreis Starnberg beauftragt wird. In diesem Zusammenhang soll auch der Bedarf für die Errichtung einer Beruflichen Oberschule (FOS/BOS) näher untersucht werden. Soweit notwendig, müssten dabei bereits bestehende Planungen des Landkreises sowie der Nachbarlandkreise in die Prognose mit einbezogen werden. In ihrer Begründung für diesen Antrag führt die Fraktion aus, die Diskussion über die Raumnot an den weiterführenden Schulen und die erwünschte Errichtung eines zweiten Gymnasiums im westlichen Landkreis habe gezeigt, dass das vorhandene Zahlenmaterial zur Schülerentwicklung für eine wirkliche Zukunftsplanung im Bereich der weiterführenden Schulen nicht ausreiche. Nachdem der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum bereits für den Landkreis München einen überzeugenden und ausgereiften Schulentwicklungsplan ausgearbeitet habe, hält die SPD den Planungsverband für geeignet, ein solches Projekt auch für den Landkreis Starnberg durchzuführen.
Seit Jahren wird das bayerische Bildungswesen beherrscht von gravierenden Mängeln und Reformversuchen der Staatsregierung. Neueste Baustelle ist das Konzept zur Einführung einer "Mittelschule". Die bayerische SPD legt als Antwort ein eigenes Programm zur Neugestaltung des bayerischen Bildungssystems vor. Mit diesem Konzept unterstreicht sie ihr bildungspolitisches Kernziel gleicher Bildungschancen für alle. Martin Güll, Bildungsexperte der SPD-Landtagsfraktion und ehemaliger Hauptschulrektor, steht uns als Referent zur Verfügung.
Am 22.09.2009 um 20:00 Uhr, findet eine Veranstaltung der JUSOS Starnberg und Planegg zur Bundestagswahl mit Klaus Barthel, MdB (Stimmkreiskandidat Starnberg) und Ingrid Lenz-Aktas (Stimmkreiskandidatin München-Land), im "Schabernack", Margaretenstr. 14 in 82152 Krailling statt. Die beiden Kandidaten, werden Vorträge zum Thema "Energiewende" (Lenz-Aktas), sowie "Bildung und Chancengleichheit" (Barthel) halten.
"Pronold verblüfft die Genossen" titelte der Starnberger Merkur am nächsten Tag. In der Tat erntete der neugewählte SPD-Landesvorsitzende für seine humorvolle und kämpferische Rede von den rund 500 Festzeltbesuchern in Tutzing kräftigen Applaus.
Der SPD-Landesvorsitzende zeigte klar auf, wofür die Sozialdemokratie in Deutschland steht: Faire Löhne für gute Arbeit. Sichere Energie statt Atomkraft. Gebührenfreie Bildung. Toleranz und Kampf gegen Rechtsradikalismus. Deshalb richtet sich sein Appell für die Bundestagswahl am 27. September an alle Wahlberechtigen: Wählen gehen und beide Stimmen für die SPD - damit sie für ökonomischen Erfolg, ökologische Vernunft und soziale Gerechtigkeit sorgen kann.
Mit großer Zuversicht und Elan startet die SPD in die heiße Phase des Wahlkampfs, denn erstmals seit vielen Jahren ist in Bayern nach den aktuellen Umfragen ein Machtwechsel in greifbare Nähe gerückt. Beim Sommerfest des Starnberger SPD-Ortsvereins betonten Tim Weidner als Erststimmenkandidat und Dominic R. Scales als Zweitstimmenkandidat gemeinsam: "Die CSU ist grenzenlos hochmütig und arrogant, dabei hat sie personell und inhaltlich abgewirtschaftet. Es ist höchste Zeit, dass die derzeitige Regierung in die Opposition geschickt wird, damit in Bayern endlich mehr in Bildung und Kinderbetreuung investiert, der Mindestlohn eingeführt und Schluss mit riskanten Abenteuern wie Atomkraft gemacht wird. Ebenso muss die Verletzung von Grundrechten wie zum Beispiel beim Demonstrationsrecht ein Ende haben."
Die Bildungspolitik ist eines der wichtigsten Themen im laufenden Landtagswahlkampf. Mit Martin Güll, Schulleiter einer großen bayerischen Hauptschule und Landtagskandidat in Dachau, kommt am 9. Juli ein ausgewiesener Bildungsexperte als Referent nach Starnberg.
Bei dem gut besuchten Jahresempfang des SPD Kreisverbandes und des SPD-Ortsvereins Starnberg sprach Ulrike Mascher. Ihr Hauptaugenmerk legte sie auf die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich. Ihre Forderungen nach Ganztagsbetreuung für Kinder, Mindestlohn und eine Ausbildung für jeden Schulabgänger wurde mit langanhaltendem Applaus unterstrichen.