SPD-Anfrage zur energetischen Sanierung der städtischen Gebäude

Foto: Bautafel "Energetische Modernisierung Gymnasium Starnberg"

Regelmäßige Investitionen in die energetische Gebäudesanierung machen sich auf Dauer bezahlt. Die Energiekosten liegen im Anschluss Jahr für Jahr niedriger. "Je früher man damit beginnt, desto eher spart man die Kosten", so SPD-Fraktionssprecher Tim Weidner. Für einen Teil der städtischen Liegenschaften sind in den vergangenen Jahren Sanierungskonzepte erstellt worden. Nach dem Kenntnisstand der SPD-Fraktion wurden dabei der energetische IST-Zustand sowie die geplanten Sanierungsschritte für folgende Gebäude beschrieben: Gymnasium Starnberg, Grundschule Söcking, Grundschule Percha, Maria-Kempter-Kindergarten, altes Schulhaus in Wangen und Wohnanlage Am Hirschanger; bei den Sportstätten die Franz-Dietrich-Halle. Mit Blick auf die Schwerpunktsetzung bei den anstehenden Haushaltsberatungen, hat die Stadtratsfraktion daher folgende Anfrage gestellt:

1. Für welche weiteren städtischen Liegenschaften müssen aus Sicht der Stadtverwaltung ebenfalls Sanierungskonzepte erstellt werden? Welcher Zeitraum und welche Kosten sind für die Konzepterstellung nötig? Kann mit einer Förderung durch Bund oder Land gerechnet werden?

2. In wie weit wurden die bereits fertiggestellten Sanierungskonzepte umgesetzt bzw. in wie weit ist die Umsetzung für die nächsten Haushaltsjahre geplant? Mit welchen Kosten ist bei der weiteren Umsetzung zu rechnen?

3. Welche Dachflächen der noch zu sanierenden städtischen Gebäude sind für Solaranlagen zur Warmwassererwärmung und/oder Stromgewinnung durch Photovoltaik geeignet?

Ergänzend verweist die SPD-Stadtratsfraktion darauf, dass der Stadtrat - auf ihren Antrag - die Energiewende für Starnberg beschlossen hat. Ab dem Jahr 2035 soll demnach der Energiebedarf nicht mehr aus fossilen, sondern vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Um das beschlossenen Ziel zu erreichen, muss der derzeitige Energiebedarf durch Energieeinsparung reduziert und der verbleibende Energiebedarf mit regenerativen Energien gesichert werden. Zur Senkung des Energieverbrauchs ist es notwendig, das Hauptaugenmerk auf die energetische Sanierung von Gebäuden zu richten. Die Stadt hat dabei eine Vorbildfunktion und sollte mit gutem Beispiel voran gehen.