SPD-Stadtratsfraktion will Teilnahme am Wettbewerb "Bundeshauptstadt der Biodiversität"

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Foto: Pflanze vor Pflaster

Neben dem Klimawandel gilt der Verlust der Artenvielfalt als größte umweltpolitische Herausforderung. Das Jahr 2010 ist daher von den Vereinten Nationen zum "Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt" erklärt worden. Nach Auffassung der UN haben Städte und Gemeinden beim Erhalt der natürlichen Vielfalt und Lebensqualität eine besondere Verantwortung. "Starnberg ist mit schöner und artenreicher Natur gesegnet", so Fraktionssprecher Tim Weidner. Ihr Schutz ist eine große Aufgabe. Aus diesem Grund beantragt die SPD-Stadtratsfraktion, dass die Stadt Starnberg heuer am Wettbewerb "Bundeshauptstadt der Biodiversität" der Deutschen Umwelthilfe teilnimmt (www.biodiversitaetskommune.de).

Mit diesem Wettbewerb sollen die Bemühungen der Kommunen für den Schutz der Vielfalt allen Lebens - dem Reichtum an Arten und ihren Lebensräumen - stärker ins öffentliche Bewusstsein und in den Fokus der Politik gerückt werden. In der Antragsbegründung heißt es: "Das Gebiet der Stadt Starnberg ist durch die Ausweisung von umfangreichen Landschafts- und Naturschutzgebieten sowie zahlreicher Biotope gekennzeichnet. Der Schutz der Erholungsräume dient als unersetzliche Grundlage für hohe Lebensqualität, Wohlbefinden und Gesundheit der Bevölkerung. Durch den Einsatz der Stadt, von Vereinen und Verbänden sowie der lokalen Agenda 21 gibt es viele zielgerichtete Maßnahmen im Arten- und Biotopschutz. Dank der Teilnahme am Wettbewerb wird sichtbar, wo Starnberg derzeit im Vergleich mit anderen Städten steht. Es erfolgt eine Rückmeldung über Stärken und Schwächen. Im Anschluss können mögliche Defizite ausgeglichen sowie Schutz- und Pflegemaßnahmen weiter verbessert werden."