"Stadt zum See" - Starnberger SPD informiert sich über Stadtentwicklungsprogramm in Konstanz
"Stadt zum See" - unter diesem Motto stand der Besuch einer Delegation von Starnberger SPD-Mitgliedern in Konstanz. Die Bodenseestadt hatte von 2003 bis Januar 2008 in einem Stadtentwicklungsprogramm Leitlinien für alle Bereiche des städtischen Lebens erarbeitet. Sie geben vor, in welche Richtung Konstanz sich bis zum Jahr 2020 entwickeln soll. Im Vorfeld dieses auch in Starnberg begonnenen Prozesses interessierte die Genossen insbesondere, welche Erfahrungen die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat während der Entwicklung und in den bereits erfolgten Umsetzungen gemacht hatten.
Der Vorsitzende der Starnberger SPD-Fraktion im Stadtrat Tim Weidner zieht am Ende des Tages Bilanz: "Das Wichtigste ist, die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an intensiv in den Stadtentwicklungsprozess mit einzubinden. Daneben war es sehr interessant zu sehen, dass Konstanz sehr ähnliche Aufgabenstellungen zu lösen hat wie wir sie in Starnberg haben." Ein großes Thema ist auch für Konstanz die Anbindung der Stadt zum See, der wie in Starnberg durch verkehrsreiche Straßenzüge und durch die Bahnlinie von der Stadt abgetrennt ist. Für seinen Bahnhofsplatz plant Konstanz nach Schweizer Vorbildern in einem Pilotprojekt eine sogenannte Begegnungszone, in dem sich der Verkehr weitgehend selbst reguliert, da Fußgänger, Rad- und Autofahrer gleichberechtigt sich. Und nicht zuletzt konnte die Starnberger Delegation mit wertvollen Tipps zur Neugestaltung des Wasserparks wieder nach Hause fahren. Konstanz hat mit der Bodenseetherme in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt.
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