Petition gegen Reiterhof in Percha
Mit einer Petition versucht die Vorsitzende der SPD Starnberg und Stadträtin, Christiane Falk, auf den letzten Metern den Reiterhof in Percha zu verhindern. Schon einmal hatten Perchaer Bürger versucht, mit einer Petition den Bau von Reithallen zu verhindern. Leider scheiterte das Vorhaben daran, dass anhängige Rechtsstreitigkeiten noch nicht entschieden waren.
Das Gelände, das ein Unternehmer aus Pöcking käuflich erworben hat , um dort einen Reiterhof für Rodeo Pferde zu etablieren, befindet sich in landschaftlich sehr sensiblem Gebiet und ist besonders schützenswert. Lange Zeit konnte dieses Vorhaben verhindert werden, weil u.a. das Brutgebiet für den Kiebitz dort nachgewiesen werden konnte.
Mit überwältigender Mehrheit haben sowohl der Stadtrat, die untere Naturschutzbehörde als auch die Starnberger Bürger versucht, sich gegen diese Entwicklung zur Wehr zu setzen. Doch die ablehnenden Entscheidungen der örtlichen Gremien wurde kurzerhand durch die Erteilung einer "Privilegierung" durch die Regierung von Oberbayern außer Kraft gesetzt. Ein ungeheuerlicher Vorgang, der die Selbstbestimmung der Kommune als auch der ihr übergeordneten Kreisbehörden außer Kraft setzt und das Prinzip der Demokratie verletzt.
Ohne Not wurde von der Regierung von Oberbayern an einen ortsfremden Unternehmer eine Priviligierung erteilt Der Unternehmer darf jetzt seinen Reiterhof in dieser wunderbaren Landschaft in Percha bauen.
Dies zu überprüfen, ist nun Aufgabe des Petitionsausschusses.
Die Anfang November eingereichte Petition wurde bereits zur Stellungnahme an das bayerische Wirtschaftsministerium und Umweltministerium weitergegeben. Ende Januar wird die Petition voraussichtlich im Petitions-Ausschuss behandelt.
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