Eine gute Zukunft für den Starnberger Wasserpark

Mit Blick auf eine Machbarkeitsstudie der Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen hat die SPD-Stadtratsfraktion eine Stellungnahme zum möglichen Umbau des Starnberger Wasserparks abgegeben.

Die SPD-Fraktion ist grundsätzlich von der Notwendigkeit einer umfassenden Sanierung überzeugt und trägt die vorhergesagten Umbau- und Sanierungskosten von derzeit rund acht Millionen Euro mit. Da der Wasserpark eine wichtige soziale Funktion hat, soll er auch künftig in städtischer Hand bleiben. Gerade wegen der Nutzung durch Schulen und Vereine wird eine Privatisierung abgelehnt. Auf einen barrierefreien Ausbau ist besonders zu achten. "Den geplanten Neubau des Saunabereichs am See begrüßen wir", so SPD-Fraktionsvorsitzender Tim Weidner.

Eine Gesamtbetrachtung zeigt, dass dieses Projekt wichtig für die Seeanbindung ist. Es sollen erhebliche finanzielle Mittel der Stadt für eine Maßnahme eingesetzt werden, die voll und ganz überzeugen muss. Der Wasserpark unterscheidet sich durch seine besondere Lage am Nordufer des Starnberger Sees von zahlreichen Wellness- und Spaßbädern in der Region. Diese einzigartige Lage rechtfertigt unter Umständen auch eine größere Investitionssumme, wenn dadurch dieses Alleinstellungsmerkmal besser genutzt werden kann.