B2-Tunnel in Starnberg: Lärmschutz für die Anwohner

Der Stadtrat hat mehrheitlich (gegen die Stimmen der SPD) entschieden, dass die Stadt Starnberg auf Bemühungen für eine Verlängerung des B2-Tunnels im Süden wie auch im Norden verzichtet. Die Fraktion der SPD beantragt nun, dass die Stadt Starnberg rechtzeitig mit dem Staatlichen Bauamt die nötigen Absprachen und Vereinbarungen trifft, damit bereits zu Beginn der Bauarbeiten am südlichen Portal des B2-Tunnels Schallschutzwände errichtet werden. Sie sollen dauerhaft - auch nach Inbetriebnahme des Tunnels - bestehen bleiben.

Gerade für die Anwohner des südlichen Tunnelportals werden die Belastungen gravierend sein. Der Tunnelbau erfolgt über einen längeren Zeitraum hinweg bergmännisch. In dieser Zeit wird das gesamte Material über das südliche Tunnelportal an- und abtransportiert. "Aus Sicht der SPD-Stadtratsfraktion sind die betroffenen Bürgerinnen und Bürger möglichst optimal vor den Belastungen während der Bauphase sowie nach der Inbetriebnahme des Tunnels zu schützen", so Fraktionssprecher Tim Weidner.