1986: Nach der Zeit der Stürme wieder in ruhigere See
Da Utz-Peter Reich aus beruflichen Gründen den Ortsverein verließ, war die Januar-Versammlung mit Siegfried Danninger über die Starnberger Verkehrsproblematik seine letzte Aufgabe. Im Februar übergab er das Amt des Vorsitzenden an Holger Knigge.
Nach der "Zeit der Stürme" übernahm Holger Knigge einen Ortsverein, in dem wieder "ruhige See" herrschte. Er kündigte an, das Profil des Ortsvereins zu stärken und mit allen eine harmonische Zusammenarbeit zu suchen. Eine günstige Voraussetzung dafür war die Personalunion von Orts- und Fraktionsvorsitz. Es gelang ihm, solidarischen Stil, Konsolidierung und politische Arbeit eng miteinander zu verknüpfen.
Die CSU - so hatte es den Anschein - versuchte, bei der Behandlung der Flächennutzungsplanung ihre Freunde zu begünstigen. Die SPD sprach von "Handreichungen" und "King-Kong-Gehabe". Außerdem lehnten die Sozialdemokraten die beiden Golfplatzanlagen in Rieden und Hadorf als strukturverändernde Eingriffe und wegen weitgehender Landschaftsunverträglichkeit ab. Zu diesem Thema war auch eine Radexkursion angesetzt worden.
Weitere Aktivitäten dieses Jahres waren eine Bootspartie, bei der Starnberg vom See aus begutachtet wurde - und nicht zuletzt der Wahlkampf für die Landtagswahl, deren Ergebnis allerdings enttäuschend ausfiel.
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