| 27.02.2007 |
Bürgerheim Kumpfmühl; Änderungsantrag zu TOP 3 des Verwaltungs- und Finanzausschusses und TOP 4 des Stadtratsplenums am 28.02.2007 Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt zu TOP 3 des Verwaltungs- und Finanzausschusses und zu TOP 4 des Stadtratsplenums in Abweichung von der Verwaltungsvorlage folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu stellen:
Begründung: Nach Jahren der Vorplanungen und verwaltungsinternen Abstimmungen wurde erneut eine Vorlage vorgelegt, die einen schnellen Abschluss der Neuordnung des Bürgerheims Kumpfmühl nicht sicherstellt. Ausweislich der Vorlage können ab 2009 sowohl der Neubau, als auch zeitgleiche eine kostenintensive Sanierungsmassnahme im Altbestand anlaufen. Dies ist in sich unschlüssig und unwirtschaftlich, da Sanierungsaufwendungen von rund 1 Mio. Euro für eine Restlaufzeit des Altbaues von lediglich 2 Jahren nicht angebracht sind. Die SPD-Stadtratsfraktion spricht sich deshalb für eine Beschleunigung der Neubauplanungen mit dem Ziel eines Baubeginns noch im Jahr 2008, Fertigstellung 2010 aus. Art und Umfang der offensichtlich geplanten Sanierung lassen denn Schluss zu, dass es sich um eine Maßnahme handeln könnte, die einen Neubau um weitere Jahre hinausschieben und die Unsicherheit für die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner sowie für deren angehörige weiter bestehen lassen würde. Aus Sicht der SPD Stadtratsfraktion ist dieser „Schwebezustand“ eine unnötige Belastung für Personal und Bewohner des Heimes. Durch klare Entscheidungen zum dauerhaften Fortbestand und zum raschen Neubau der Einrichtung Bürgerheim Kumpfmühl muss hier für alle Beteiligten Planungssicherheit geschaffen werden. Der ursprüngliche Verwaltungsvorschlag ist hierfür kein probates Mittel, da er zu viele Formulierungen enthält, die Raum für Spekulationen um den Fortbestand des Bürgerheimes offen lassen. Auch können den Bewohnerinnen und Bewohnern bei einer klaren Entscheidung für einen raschen Neubau die, mit einer umfangreichen Sanierung einhergehenden Belästigungen und Beeinträchtigungen erspart werden. Ferner kann bei entsprechender Planung, das, mit bis zu 2 Mio. Euro pro Jahr für die Übergangsphase (Sanierung plus Neubau), infolge erheblicher Einnahmeausfälle dargestellte Defizit größtenteils vermieden werden. Mit freundlichen Grüßen gez. Joachim Wolbergs Initiative: Norbert Hartl Fraktionsvorsitzender Dr. Thomas Burger |