| 12.02.2007 |
Personal- und Fallzahlenentwicklung beim Jugendamt der Stadt Regensburg Das Thema Vernachlässigung und Verwahrlosung von Kindern und Kindesmisshandlungen nimmt in den letzten Monaten aufgrund auf Grund verschiedener erschreckender Einzelfälle in den Medien einen anhaltend breiten Raum ein. Dass auch Regensburg auf diesem Gebiet keine Insel der glückseligen Kinder ist, konnte man vor kurzem zwischen den Zeilen einer Email des städtischen Jugendamtsleiters an die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heraus lesen, in welchem er nach Pflegefamilien suchte und hinsichtlich der Kosten für die vermehrt notwendige Unterbringung von Kindern in Heimen von einem „finanzwirtschaftlichen Debakel“ sprach. Wir möchten in diesem Zusammenhang vorausschicken, dass der Schutz von Kindern und der damit verbundene Betreuungs- und Beratungsaufwand aus unserer Sicht den Gebrauch des Wortes „Debakel“ ebenso verbietet, wie eine rein finanzwirtschaftliche Betrachtung der Arbeit eines Jugendamtes in diesem Bereich. Von dieser Ausgangslage her kommend stellen sich für uns jedoch mehrere Fragen, um deren Beantwortung wird hiermit bitten:
Joachim Wolbergs Initiative Lothar Strehl Fraktionsvorsitzender Christa Meier
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