24.11.2006

SPD Fraktion wurde durch Konzeptstudie Regio-Stadtbahn bestätigt

CSU und Grüne verfolgten Utopie und verloren dabei das Machbare in Sachen ÖPNV aus dem Auge.

SPD  Planungsausschusssprecher Norbert Hartl erklärte im Planungsausschuss, dass die SPD Fraktion mit Ihrer Haltung, den ÖPNV auf den vorhandenen Systemen Bahn und Bus zu verbessern, statt für das Jahr 2020 Utopien, die  nicht finanzierbar sind, zu verbreiten.

Die Konzeptstudie ergab, dass eine Regio Stadtbahn für den Raum Regensburg auf Grund der geringen Fahrgastzahlen und der immens hohen Kosten niemals machbar ist. eine Bezuschussung wird es ebenfalls nicht geben. Auch eine reduzierte Konzeption mit vier Linien nur im Stadtbereich ist nicht zu finanzieren.

Hartl erklärte, dass die SPD Fraktion seit Jahren eine Taktverbesserung auf den vorhandenen Bahnstrecken anmahnte, die nun, hoffentlich ab 2007, als so genannter Regensburg-Stern kommen soll.

Beim vorhandenen Bussystem wurde seit Jahren versäumt, über neue attraktive Umsteigebeziehungen und Linienführungen nachzudenken.

Für diese realistische Einschätzung sei der SPD Fraktionsvorsitzende Joachim Wolbergs gescholten worden. Stattdessen wurde den Bürgern eine Stadtbahn a la Karlsruhe in Aussicht gestellt, die nie Realität werden kann.

Von den schönen Träumen bleibt der Prüfungsauftrag für ein Stadtbahn-Mini-Konzepts mit einer Linie von Wutzlhofen über Donaueinkaufszentrum, Bahnhof und Universität nach Burgweinting übrig.

Diese Überprüfung unterstützt die SPD Fraktion, wenn dieser Stadtbahnlinie in einer Kosten-Nutzen-Analyse eine Schnellbuslinie, deren Realisierung nicht bis 2015 auf sich warten ließe, auf dieser Strecke gegenübergestellt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Wolbergs                                        Norbert Hartl

Fraktionsvorsitzender                                    PlanungsausschusssprecherTextfeld: Textfeld:  

   

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