| 18.09.2006 |
Schulsozialarbeit in Regensburg Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt die o.g. Angelegenheit in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des zuständigen Ausschusses aufzunehmen. Es wird in der Sache folgender Antrag zu Abstimmung gestellt:
Begründung: Die positiven Ergebnisse, die die Schulsozialarbeit für die Entwicklung junger Menschen zu leisten in der Lage ist sind unstrittig. Die Entwicklung der letzten Jahre und Erfahrungen in anderen Städten zeigen immer wieder, dass ein weiterer Ausbau der Schulsozialarbeit dringend notwendig ist. Solange der Freistaat Bayern nicht dazu bereit ist in diesem wichtigen Handlungsfeld durch entsprechende Maßnahmen tätig zu werden ist die Kommune im Interesse der Jugendlichen, gerade angesichts der jetzigen Situation auf dem Ausbildungsmarkt, gefordert eine eigentlich gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrzunehmen um die Jugendlichen dabei zu unterstützen, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt in marktgerechter Weise wahrnehmen zu können. Schulsozialarbeit ist ein Mittel um der Jugendarbeitslosigkeit entgegen zu wirken und sozialen Problemen in der Zukunft vorzubeugen. Die Entwicklung der letzten Zeit, insbesondere die „Anwerbeversuche“ aus dem rechten politischen Spektrum im Bereich der Realschulen und der beruflichen Schulen (Stichwort: Schulhof CDs) machen es nach Auffassung der SPD Stadtratsfraktion zwingend auch im Bereich von Realschulen und beruflichen Schulen, mit den Mitteln der Schulsozialarbeit aufklärend gegenzusteuern. Insbesondere hier besteht auch die Möglichkeit in Einzelprojekten tätig zu werden, die von Praktikantinnen und Praktikanten der FH im Rahmen der sog. „Module in der Praxis“ im Zuge des FH-Studiums unter fachlicher Begleitung maßgeblich betreut werden können. Weitere Begründung zum Antrag erfolgt in der Sitzung. Mit freundlichen Grüßen gez. Joachim Wolbergs Fraktionsvorsitzender Initiative: Lothar Strehl |