Facelifting im Textilviertel

Analyse Textilviertel
Das Textilviertel hat bewegte Jahrzehnte hinter sich: War es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch Arbeitsstätte von über 17.000 Menschen, so hat der völlige Zusammenbruch der Textilindustrie in Augsburg das Gesicht unseres Stadtteils verändert. Zahlreiche alte Fabrikanlagen standen und stehen über Jahre und Jahrzehnte leer, werden abgerissen. Neubauten entstehen für Wohnnutzung ebenso wie für gewerbliche Nutzung. Die Stadt Augsburg hat noch während der Amstzeit des SPD-Oberbürgermeisters Paul Wengert ein umfassendes Planungs- und Entwicklungsprogramm ins Leben gerufen, das dem Textilviertel unter Wahrung seiner traditionellen Struktur ein erneuertes Gesicht geben soll. Frühere Initiativen hatten zwar bereits interessante Ideen hervorgebracht, deren Mangel an Verbindlichkeit zeigte sich jedoch, als die Umfahrung des Roten Tores in Form der Schleifenstraße in vollkommen unsensibler Weise durch den Stadtteil geführt wurde, den sie seitdem faktisch teilt. Derartige Brutalitäten sollen für die Zukunft vermieden werden. Die ersten Abschnitte einer Erneuerung des Textilviertels nehmen auf dem alten AKS-Gelände und im Provinatbachquartier Formen an. Wir wollen die Durchführung dieser und kommender Maßnahmen unter breiter Beteiligung der Einwohner und Gewerbetreibenden im Stadtteil und eine Planung, die das Erbe der Bauten der industriellen Revolution sichert und nicht gefährdet. Dafür steht die SPD-Textilviertel!

Weitere Infos zur Stadtteilplanung

Das alte AKS-Gelaende
SPD Augsburg-Textilviertel

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